Die Eier, die Milch, das Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend schneidest du die Äpfel in 1cm dicke Ringe. Danach legst du die Apfelringe in den Teig. In einer Pfanne etwas Butter zum schmelzen bringen und die Apfelstücke bei mittlerer Hitze hinein legen bis sie goldbraun gebraten sind. Nun kannst du sie mit etwas Puderzucker, oder wie hier im Bild mit „Zimt und Zucker“ bestreuen und genießen.
Italien ist immer eine Reise wert – da sind wir uns sicher. Kürzlich las ich in einem Blog von einem Camper, der quer durchs Land unterwegs war – bis in die Toscana… Da wir gerade aus dem Süden kamen lag Florenz mittendrin und hat uns sehr neugierig gemacht.
Warum gerade Florenz? Nun, die Stadt ist nicht nur wegen ihrer Schönheit legendär, sondern vor längerem hatten wir „Dan Browns Inferno“ gelesen und kurz zuvor den Film gesehen. Da lag es für uns auf der Hand: Wenn man schon mal in der Gegend ist, kann man Kultur, Geschichte und ein bisschen Spannung perfekt verbinden.
Ein schöner kleiner Fußweg in die Stadt.
Unsere Reise begann mit der Herausforderung Parkplatzsuche. Im Norden der Stadt waren wir zuerst unterwegs, doch unser Camper war leider etwas zu groß für die engen Parkplatzeinfahrten. Also suchten wir weiter – und fanden schließlich einen Parkplatz oberhalb der Piazzale Michelangelo im Süden. Von hier aus hat man einen grandiosen Blick auf Florenz, nur schade, dass wir vorher online hätten buchen sollen. Letztendlich landeten wir etwas weiter draußen – aber mit etwas Planung klappt es bestimmt beim nächsten Mal noch besser.
Blick auf die Stadt Florenz
Florenz bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke, sondern auch eine Fülle an Orten, die Dan Brown in Inferno gekonnt in seine Geschichte einwebt. Ein absolutes Muss ist die Basilica di Santa Maria del Fiore, Florenz’ imposanter Dom mit der beeindruckenden Kuppel von Brunelleschi. Auch das historische Palazzo Vecchio, wo im Buch viele spannende Szenen spielen, lohnt einen Besuch. Wer den Spuren von Robert Langdon folgen möchte, sollte unbedingt die Uffizien besuchen – eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt mit Werken von Botticelli, Michelangelo und da Vinci.
David – einer von vielenUffizien vom Wasser„Die“ Brücke
Ein Spaziergang über die Ponte Vecchio, die berühmte „Alte Brücke“ mit ihren aneinandergereihten Schmuckläden, rundet den Tag idyllisch ab – ganz wie in Inferno dargestellt.
Florenz ist also weit mehr als nur eine Stadt: Sie ist ein lebendiges Museum, ein spannender Roman und vor allem ein Ort zum Verlieben. Für uns steht fest: Wir kommen wieder – mit dem richtigen Parkplatz im Rücken und vielen neuen Entdeckungen in der Tasche.
Viele Mitmenschen, deutlich mehr Menschen mit festem Wohnsitz und sogenanntem „geregeltem Leben“ gegenüber Vanlifern, leiden unter Rückenschmerzen, Übergewicht und weiteren Wohlstandskrankheiten. Klar, sie haben halt keine Zeit, so wie wir…
Bewegungsmangel kann man uns nicht nachsagen. Wir sind immer auf Achse. Mit dem Bus, zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad, oder manchmal auch auf Pferd oder Esel.
Aber was hat das jetzt Beides miteinander zu tun? Uns ist in diversen europäischen Städten aufgefallen, dass viele Menschen öffentliche Waschsalons nutzen. Weil es schneller geht, unkompliziert ist und manche einfach keine Waschmaschine haben. Wir haben zwar Eine, aber 50 Liter Trinkwasser für eine Wäsche – das muss man sich schon gut überlegen ob man wirklich wäscht, wenn man keinen externen Wasseranschluss zur Verfügung hat.
Heute war also mal wieder Waschtag. Rucksäcke und Taschen gepackt und los. 30 min hingelaufen, vier komplette Betten und 10 kg Wäsche in die Maschinen, Timer am Handy gestellt und weiter zum Stadtbummel, Einkauf, Spaziergang am Meer, in ein nettes Kaffee, was auch immer.
Was wir aber nicht nur hier am Waschsalon sondern an vielen Stellen beobachten: Ein Paar kommt angefahren, sie packt die Wäsche in die Maschine und setzt sich in den Salon. Er sitzt im Auto und wartet. So eine Wäsche dauert im Schnitt 30-40 min plus Trockenzeit von 20-40 min. Und was macht er bzw. sie? Entweder am Handy daddeln oder eben gar nichts.
Bewegungsmangel eine Volkskrankheit? Bewegungsmangel aus Zeitmangel? Wie oft sehen wir Menschen in Autos sitzen und einfach nur warten, dass jemand zurück kommt? Vom Waschen, von der Fußmassage, vom Einkauf, von was auch immer? Diese Zeit könnte man doch für die Gesundheit nutzen. Gelenkschonend, gut fürs Herz, gut für Geist und Körper. Einfach mal ne Runde um den Block gehen.
Auf der Karte haben wir die beiden Waschsalons markiert, die für uns (bisher) auf dem Landweg am weitesten auseinander waren.
Die Äpfel schälen, würfeln und in einen großen Topf geben. Den Saft einer halben Zitrone darüber pressen. Etwas Wasser dazugeben, so dass der Boden bedeckt ist und die Äpfel nicht anbrennen. Eine Prise Zimtzucker darüber und ca. 20 min leicht köcheln lassen. Wenn es zu stark kocht, zurückdrehen, wenn es droht anzubrennen, etwas Wasser dazugießen.
Sobald die Konsistenz passt, abschmecken (evtl. etwas nachsüßen) und dann abdrehen. Was nicht gleich gegessen wird, kann noch in heißem Zustand in saubere Schraubgläser abgefüllt werden. Diese auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.
Zubereitung (Kaiserschmarren):
Rosinen vorbereiten: Rosinen in Rum oder Wasser einweichen.
Teig anrühren: Eigelb mit Vanillezucker, Zucker und Salz schaumig schlagen. Mehl und Milch unterrühren, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Die geschmolzene Butter unterrühren.
Teig ruhen lassen: Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Eiweiß schlagen: Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben, so wird der Teig schön fluffig.
Rosinen unterheben: Die Rosinen abgießen und den Rum in den Koch schütten😉. Die Rosinen unterheben, dabei den Teig vor jedem Eingießen gut durchrühren, damit die Rosinen nicht absinken.
Backen: In einer großen Pfanne Butter erhitzen, den Teig hineingießen und bei mittlerer Hitze durchbraten. Den Teig in grobe Stücke zerteilen, wenden und von der anderen Seite goldbraun backen.
Karamellisieren (optional): Zucker über den Kaiserscharrn streuen, die Stücke wenden und kurz karamellisieren lassen, so entsteht eine feine Kruste.
Servieren: Damit alle zusammen essen können, den fertigen Kaiserschmarrn bei 60 – 80 Grad im Ofen warm halten. Erst danach zum Servieren das Apfelmus zugeben und mit Puderzucker bestreuen.
Heute Mittag war ich gerade am Wasser auffüllen, als ein Mann mit ernster Miene, verwuschelten Haaren und der Energie eines Menschen, der seit Stunden verzweifelt mit Technik ringt, vor mir stand. „Ich bin Wolfgang“, sagte er, „und meine Satellitenanlage funktioniert nicht mehr.“
Man spürte sofort: Hier geht’s um mehr als nur Fernsehen. Das war eine Mission. Ein Überlebenskampf. Ein Drama um ARD, ZDF und RTL II.
Er habe alles probiert. Mit dem Handy rumgeleuchtet, da war kein grünes Licht, Stecker raus, Stecker rein, mit der Leiter aufs Dach und an der Antenne gewackelt und geprüft, ob mechanisch verklemmt. Nichts. Keine Verbindung. Keine Hoffnung. Kein Bild.
Ich nickte verständnisvoll, stellte die üblichen Fragen. Und dann – der Moment der Wahrheit:
“ Warum schaltest du nicht eigentlich das Licht ein, sondern leuchtest mit dem Handy? Ist der Hauptschalter überhaupt an?“
Stille.
„Das… äh… das prüf ich vielleicht noch mal.“
Kurze Zeit später lief die Satellitenanlage wie ein Schweizer Uhrwerk. Wolfgang grinste. Ich grinste. Die Antenne drehte sich, als wollte sie auch grinsen.
Manchmal liegt das große Technikproblem eben nur einen Taster entfernt.
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