Welches Kabel brauche ich von der Batterie zum Wechselrichter? Wie dick muss die Leitung zum Solar-Laderegler sein? Und was passiert, wenn das Kabel im Sommer unter dem Dach auf 60°C aufheizt?
Das sind Fragen, die beim Camperausbau fast jeder irgendwann stellt und die mit einer simplen Faustformel aus dem Internet oft falsch beantwortet werden. Denn der richtige Kabelquerschnitt hängt nicht nur von Strom und Länge ab, sondern auch von der Umgebungstemperatur, der Verlegeart und dem Leitermaterial.
Dieses Tool ist die Ergänzung zum Energierechner. Dort dimensionierst du Solar, Batterie und Wechselrichter und hier planst du anschließend die Verkabelung dazu.
DC oder AC – was ist der Unterschied bei der Berechnung?
Bei DC (Gleichstrom) – also Solar, Batterie, 12V/24V-Verbraucher – fließt der Strom immer in eine Richtung. Der Spannungsabfall ist besonders kritisch: bei 12V bedeuten schon 0,5V Verlust 4% – das merkt man an schlechter Leistung von Kühlbox oder Pumpe.
Bei AC (Wechselstrom) – also Landstrom oder Wechselrichter-Ausgang auf 230V – ist der Spannungsabfall prozentual weniger kritisch, aber die thermische Belastung kann trotzdem ein Thema sein, besonders bei lange